Freitag, 15. Mai 2009

Der Gipfel des Spießertums...

Neben Gartenzwergen und Schrebergärten sind Teewagen so ziemlich das Spießigste, was ich mir vorstellen kann. Ich verkünde voller Stolz: Ich habe den Gipfel erreicht! Ich hab bei Ebay einen Teewagen aus den 50ern erlegt. Isser nicht schön?


Das Tablett kann man abnehmen.
Er passt perfekt in unser neues Esszimmer.


Sonntag, 10. Mai 2009

Lieblings-Sommer-Rezepte


Wir haben gestern gegrillt. Ok, das Wetter war nicht mit uns: Den ganzen Tag schön und heiß, um 18 Uhr zog´s rapide zu und es fing an zu gießen.
Immerhin fanden wir ein kleines Zeitfenster zwischen 19 und 20 Uhr, in dem es NICHT regnete und mein Mann konnte immerhin draußen grillen, ohne dass das Fleisch nass wurde.
Gegessen haben wir dann aber doch drin...

Bei der Gelegenheit wollte ich Euch ein paar meiner absoluten Lieblings-Rezepte vorstellen. Gerade für Grillparties leg ich sie wärmstens ans Herz. Das auf dem Foto oben ist der absolute "It-Drink" in den Stuttgarter Bars zur Zeit:
"Sprizz".
Er eignet sich als Aperitif, aber auch an nem faulen Nachmittag auf dem Balkon ist er lecker ;-)
Wir haben ihn vergangenes Jahr am Gardasee zum ersten Mal getrunken. Früher mochte ich dieses bittere Aperol-Zeug nicht, inzwischen liebe ich diesen Drink, vor allem, wenn es richtig heiß ist. Außerdem finde ich das intensive orange so schön. Wir machen ihn am liebsten mit Prosecco, Weißwein geht aber auch.
Das Rezept meines Sprizz-Beauftragten (Mein Mann hat lange geforscht)

Rotweinglas
Viel Eis
ca. 1/4 Aperol auf 3/4 Prosecco
Orangenscheibe, Zitronenscheibe

Wenn mit Weißwein, dann tut er noch Mineralwasser rein. Sonst Sprizzzzzzzt es ja nicht ;-)


Die beiden folgenden Rezepte stammen aus meinem absoluten
Lieblings-Grillbuch
Dieses Buch ist der Hammer!!!!!
Nur Schweinehals und Nürnberger darf man nicht erwarten...

Bulgur-Salat:



200 gr. Bulgur mit gut einem halben Liter kochendem Wasser übergießen (im Buch steht was von 200 ml. Wasser, damit komm ich NIE hin, das ist im Nu weg)
30 min. quellen lassen. Danach Wasser abgießen und Bulgur ausdrücken (also im Haarsieb ein bißchen mit dem Löffel das Wasser rausdrücken)
Saft von 3 Zitronen
4 EL Olivenöl
2 TL Salz
bissl Pfeffer
4 mittelgroße Tomaten, Entkernt und in kleine Stückchen geschnippelt
3 Hand voll glatte Petersilie klein gezupft
1 Hand voll frische Minze klein gezupft
alles zum Bulgur geben, vermengen, fertig. Kann gern noch mind. eine halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen.

Und mein absoluter Favorit:
Salsa Fresca:


haben wir zum ersten Mal in Mexico gegessen *wink zu Ninik*
als wir dort auf Hochzeitsreise waren. Die Mexikaner haben sie zu Quesadillas serviert (aber das ist eine andere Geschichte und ein anderes leckeres Rezept, das ich gern auf Anfrage liefere)
Wir mögen die Salsa Fresca aber auch zu Gegrilltem. Vor allem zu Geflügel. Ist aber nur was für Koriander-Liebhaber.

6 mittelgroße Tomaten (und bitte nur echt schön reife), entkernt und klein geschnitten
1 rote Zwiebel fein gehackt
2 zerdrückte Knofi-Zehen
1 frische grüne Chilischote, entkernt und fein geschnitten
1 EL Limonensaft
2 EL Olivenöl
ne ordentliche Hand voll Koriandergrün, klein gezupft
alles vermengen, salzen und Pfeffern,
1/2 Std. abgedeckt bei Zimmertemperatur ziehen lassen, dann ab in den Kühlschrank, am besten nochmal so ne halbe Stunde.

Das wirklich Skandalöse am Muttertag

... ich gehöre zu den Muttertagsverweigerern. Schon immer. Gott sei Dank ist auch meine Mutter so gestrickt: Hätte ich sie heute angerufen, sie hätte höchst befremdet gefragt, ob´s mir gut geht.
Ich kriege zuviel, wenn ich in den Agenturen Formulierungen wie die heute lese:
"Eine 40-jährige Floristin mit zwei Kindern hat am Muttertag den Gutenberg-Marathon in Mainz und damit die deutsche Meisterschaft über die klassische Distanz gewonnen..." (dpa)
Boah. Ich persönlich hätte ja NOCH schöner gefunden: "Das schönste Muttertagsgeschenk machte sich Marathonläuferin Bernadette Pichlmaier heute selbst..."
*schüttel*
So. Aber den eigentlichen Muttertagsaufreger erlebte ich heute morgen im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Im Radio wurden Hörer so um kurz vor 6 aufgerufen, doch mal zu erzählen, warum sie schon wach sind etc.
Ein Typ ruft an und erzählt (ich konnte die stolz geschwellte Brust WIRKLICH hören)
"Jaaaaa....wir haben ein kleines Baby und normalerweise steht meine Freundin immer auf, aber HEUTE hab ich mal gesagt (der Ton wird extrem gönnerhaft und selbstgefällig): Schatz, bleib liegen, ich mach das alles, ich kümmer mich um´s Kind."
Der Moderator war ehrlich und tief beeindruckt.
Ich hab gekotzt.
Entschuldigung?
Nehmen wir an, das Baby ist ein Dreiviertel Jahr alt. Dann verwette ich die im Kindergarten selbstgemachte Muttertagsseife meiner Tochter darauf, dass die arme Mutter seit dessen Geburt kein EINZIGES Mal ausgeschlafen hat.
Der Typ lässt sich ernsthaft dafür feiern, dass er EIN verdammtes Mal im Jahr früher aufsteht und seine Freundin schlafen lässt.
UND DER ANDERE KERL KLATSCHT IHM BEIFALL.
Statt dass er fragt: "Ok, Du stehst also auf und kümmerst Dich ums Baby. Aber sag mal, heute ist ja Muttertag. Machst Du für Deine Freundin da irgendwas besonderes???"

Samstag, 25. April 2009

Resteverwertung de Luxe

So- das wurde aber auch Zeit. Seit Monaten geistert das "5 Minuten Brot" durch die Blog-Welt. Jetzt hab auch ich mich dran gemacht. Erst gab´s ein ganz normales Kastenbrot und weil sich heute meine Mutter zum Frühstück angekündigt hat, hab ich gleich noch Brötchen gemacht. Die sind echt irre lecker. Mein Mann findet zwar, es seien keine "Brötchen für Süß" aber hey- das ist ja nur ein Mann... *möööp*


Vom Rhabarberkuchen hatte ich noch ein paar Stangen übrig... zu wenig für nen weiteren Kuchen, zu wenig für ein Kompott aber genau die richtige Menge für ein kleines Glas Marmelade. Ein Rezept hab ich nicht gehabt, ich hatte etwa 150 gr. Rhabarber, den hab ich geschält und klein geschnippelt, ca. 120 gr. Zucker dazu, 1 EL Wasser, das ausgekratzte Mark von 1 Vanilleschote und einen Schuss Cointreau. Das ganze hab ich aufgekocht, dann etwa 10 Minuten köcheln lassen, fertig. Soooooooooo yummy



Dienstag, 21. April 2009

Pimp my Mietwohnung

.... und dann beschäftigen wir uns zur Zeit damit, ein kleines Mädchen glücklich zu machen. Es geht voran und nächste Woche werde ich dann Fotos vom kompletten neuen Zimmer zeigen.



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Rhabarberkuchen

Jaaaaaa..... ich war faul. Bzw., war ich eigentlich gar nicht. Ich habe seit Ostern gearbeitet ohne Pause, incl. Wochenenden. Aber der Blog lag brach, ich geb´s ja zu. Als Entschädigung könnt ich ein Stück von diesem leeeeeeeckeren Rhabarberkuchen mit Vanillepudding anbieten. Dem ersten dieses Jahr.




Das Rezept:

250 gr. Mehl
250 gr. Zucker
250 gr. Butter
4 Eier
2 TL Backpulver
800 gr. Rhabarber

2 Päckchen Vanillepudding
1 Becher Creme fraiche oder Schmand
6 EL Zucker
700 ml Milch

Zucker, Eier und Butter cremig schlagen. Mehl und Backpulver dazu und weiter rühren. Teig auf ein Backblech verteilen. Rhabarber schälen und in STücke schneiden. Roh in den Teig drücken.
Bei 175 Grad (Umluft) 30 min. backen

In der Zwischenzeit aus dem Vanillepudding, der Milch und dem Zucker einen Pudding kochen, abkühlen lassen, den Schmand unterrühren. Auf dem gebackenen Teig verteilen und noch mal 15 min. weiterbacken.
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Donnerstag, 26. März 2009

Das Ratzfatz-Dankeschön


Angesteckt von gaaaaaaaanz vielen kreativen Bloggern: Meine erste äh.....naja....FastRatzFatz-Tasche. Für meine Schwiegermutter, weil sie am Wochenende das Kind betüttelt, während die Rabeneltern in Lech Ski fahren werden. Ihr Kommentar: "Oooooooohhhh, ne richtige Määääädchentasche!!" Ich schwöre a) der untere Rand sieht nur auf dem Foto schief aus, "in echt" ist sie gerade und b) ich hab erst zu Hause auf dem Kassenzettel gesehen, dass die Verkäuferin mir nur die Schneidematte und den Cutter, nicht aber 3 Meter Stoff berechnet hat *Pfeif*
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